Haarmonie

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 Betreff des Beitrags: Roggenmehl
BeitragVerfasst: 04.08.2016, 10:57 
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Ich wasche derzeit meine Haare mit Roggenmehl und bin im allgemeinen sehr zufrieden.

Die grundmischung lautet bei mir:

4 EL Roggenmehl
Warmes Wasser

Ich mische das Mehl mit warmen Wasser und lasse es etwas stehen. Es quillt dabei ein bisschen und erreicht eine eher gelförmige Konsistenz. Diese verteile ich auf dem trockenen Haaren, lasse unter der Duschhaube etwas einwirken (etwa 10 minuten) und hüpfe dass unter die Dusche.

Vorteile der Mehlwäsche sind:

Man kann beliebige Produkte hinzugeben. Von Lilly of the valley weiss ich, dass sie Waschkräuter dazu gibt, ich gebe manchmal ein Eigelb hinein, Honig, Zitronensaft, etwas Öl, Spülung, ... alles ist möglich.

Des Weiteren ist die Mehlwäsche bei mir sehr mild und entfernt nur das Fett, das auch nötig ist.

Es ist sehr günstig.

Nachteile:

Der Zeitaufwand. Man steht zum ausspülen schon ziemlich lange unter der Dusche, auch das Mischen und Auftragen kostet seine Zeit.

Es kann in den Haaren Klümpchen hinterlassen, die kann man in trockenem Zustand ausbürsten oder (ein weiteres mal nicht auf meinem, sondern Lillys Mist gewachsen) das Mehl vorher sieben.

Der Abfluss findet Roggenmehl eventuell nicht besonders gut.

Summa summarum gibtnes noch viel Verbesserungspotenzial, aber meine Haare sind insgesamt doch recht glücklich.

Gibt es unter euch Roggenmehlwäscher?

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1c-2b mit Löckchen in den Spitzen, m, 7-8 cm ZU, schwarz gefärbte Fairytaleends auf Hüftlänge
Ziel: Klassische Länge bei 110 cm

HOMO SUM, HUMANI NIL A MEA ALIENUM PUTO


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 04.08.2016, 10:57 


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 Betreff des Beitrags: Re: Roggenmehl
BeitragVerfasst: 22.09.2018, 11:58 
Hey, ich habe ab und an mit Roggenmehl gewaschen. Inzwischen nur noch im äußersten "Notfall", weil ich komplett auf Water Only umgestiegen bin...

Den Zeitaufwand fand ich immer relativ gering... Also verglichen mit dem, was ich sonst noch so mit meinen Haaren angestellt habe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Roggenmehl
BeitragVerfasst: 03.10.2018, 10:36 
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Heute habe ich das erste Mal auch mit Roggenmehl gewaschen :) Habe 5 El gesiebtes Mehl gestern Abend mit 300 ml Wasser angerührt. Heute Vormittag in ein Schraubglas gefüllt, die Pampe war mir fast ein wenig zu flüssig. Nächstes Mal nehme ich wohl nur 250ml Wasser, ich denke, da muss ich mit verschiedenen Proportionen testen.
Die Pampe auf dem Kopf war erstaunlich angenehm, fast ein bisschen schleimig und liess sich gut auftragen und abwaschen. Habe zweimal "aufgeschäumt"/gewaschen, dann mit einer Apfelessig-Rinse mit 2 Tropfen Haferöl gerinst.

Das Ergebnis sieht schön aus. Die Haare sind aktuell noch leicht feucht, fühlen sich gut an. Bin gespannt, wie sie heute Abend sind und wie lange es geht bis sie nachfetten.

Nur hatte ich beim Kämmen ganze kleine Mehlteile, wohl Spelzen, auf dem schwarzen Shirt. Sah aus wie Schuppen :rolleyes: Ich habe zwar extra gut ausgespült und ausgekämmt. Habe das Alnatura-Roggenmehl benutzt, vielleicht liegts ja an dem, habe drüben so was in der Richtung gelesen, aber eben nicht bei allen. Habt ihr das auch oder tragt ihr alle weiss? ;)

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1c-3aMii ZU 7.5cm / 71cm SSS


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 Betreff des Beitrags: Re: Roggenmehl
BeitragVerfasst: 03.10.2018, 10:39 
Du hast wahrscheinlich zu grob gemahlenes Roggenmehl genommen. Welche Nummer hatte Dein Roggenmehl denn?


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 Betreff des Beitrags: Re: Roggenmehl
BeitragVerfasst: 03.10.2018, 11:24 
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Oh man, ich fürchte ihr fixt mich allmählich an mit der Roggenmehlwäsche :mrgreen:
Damit kenne ich mich allerdings noch gar nicht aus.

Welche Nummer soll man denn nehmen, Wacholderbeere?
Und wie gefährlich ist das wirklich für Abflüsse (laut Beitrag 1)? Ich will wirklich nicht schuld daran sein, dass unser Wohnhaus einen neuen Abfluss braucht :tot:

Und welches Mengen-Wasserverhältnis nimmst du immer Wacholderbeere?

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1c M III, 71 SSS


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 Betreff des Beitrags: Re: Roggenmehl
BeitragVerfasst: 03.10.2018, 12:02 
:-)

Typ 1150 ist das richtige.
Also der Abfluss verstopft damit nicht. Roggenmehl verklebt ja eben nicht wie z.B. Weizen und Dinkelmehl. Kannst du aber vorher einfach mal ausprobieren, indem Du einfach ganz viel Wasser in Deine angerührte Paste beimischt.

Ich mache ja mittlerweile keine Roggenmehlwäsche mehr. Hätte ich zwar mal wieder Lust zu - riecht so gut, das Gematsche fühlt sich toll an - aber ich bin viel zufriedener mit WO und habe mich mit dem Gefühl von WO Haaren angefreundet und mag das total.

Ich habe immer ein Schälchen genommen und 2-3 Esslöffel erst mit ganz wenig lauwarmem Wasser verrührt bis eine Paste entstanden ist und dann noch etwa mehr Wasser hinzugegeben, so dass es leicht flüssig war. Wie eine nicht ganz feste Paste. Ich habe die Paste dann sofort angewendet. Manche lassen sie ja erst noch quellen. Man sagt, je länger die Paste quillt, desto geringer wird die Waschkraft und je höher die Pflegewirkung. Musst Du selbst mal testen.
Es reicht, die Paste nur auf die Kopfhaut zu geben, ein paar Minuten zu warten und dann auszuwaschen. Bei harten Wasser sollte man zumindest hin und wieder eine saure Rinse machen, damit keine Kalkablagerungen entstehen.

Hier wird es auch noch mal ganz gut erklärt:

https://www.smarticular.net/haarwaesche ... und-vegan/

Generell fand ich das Ergebnis schon besser als nach Seife oder Shampoowäsche.


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 Betreff des Beitrags: Re: Roggenmehl
BeitragVerfasst: 03.10.2018, 12:12 
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Danke für die Infos und den Link, sehr hilfreich!

Dort wird das Roggenmehlshampoo ins feuchte Haar gegeben - hast du das auch so gemacht?
Interessant finde ich auch den Hinweis, dass ein Spritzer Zitronensaft gegen sehr fettige Haare hilft. Manchmal habe ich nämlich am Waschtag schon einen ziemlichen Fettkopf und habe mich gefragt, ob das Mehl das wohl auch schaffen kann? :gruebel:

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1c M III, 71 SSS


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 Betreff des Beitrags: Re: Roggenmehl
BeitragVerfasst: 03.10.2018, 12:40 
Womit wäscht Du im Moment?

Ja, ins komplett nasse Haar. Eben so wie Shampoo. Ich habe das auch immer etwas in die Kopfhaut massiert, ähnlich wie ich es auch mit Shampoo machen würde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Roggenmehl
BeitragVerfasst: 03.10.2018, 13:53 
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Ich wasche mit den Shampoobars von Sauberkunst, weil die auch ohne Plastik auskommen.
Das Mehl wäre halt nochmal eine Stufe umweltschonender (oder zwei, oder drei).

Ich hab noch etwas bedenken wegen meiner dicken Haare, aber dein ZU ist ja nochmal größer als meiner also scheint man damit wohl doch überhall hinzukommen?

Hm, muss ich wohl einfach mal versuchen ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Roggenmehl
BeitragVerfasst: 03.10.2018, 14:04 
Einfach in kleinere Strähnen abteilen, geht ganz fix und ist kein Problem.

Ich habe 11 cm ZU :-)


Kann sein dass die Shampoobar stärker entfettet (ist das Tensid SLSA, dann ist das so), mit Roggenmehl wirst Du auf Dauer weniger waschen müssen :-)

Ich bin auf Deinen Erfahrungsbericht gespannt :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Roggenmehl
BeitragVerfasst: 03.10.2018, 15:56 
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Tensid SLSA *hust* äh jaja kann sein *hust-hust*

Wer sich mit mir über Chemie unterhalten will, muss mich vorher bitte nochmal bei null abholen :shy:

#andemTagwarichinderSchulekrank


Aaaaber egal ob mit oder ohne Tenside und SLSA - ich werde das Roggenmehl bei der nächsten Wäsche testen und berichten! :kicher:
Meinen Freund habe ich als Co-Abhängigen einer Haarsüchtigen sogleich mit eingeweiht und ich glaube ich krieg ihn dazu, das auch mal zu proberen (wenn er sieht dass es bei mir klappt) :gut:

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 Betreff des Beitrags: Re: Roggenmehl
BeitragVerfasst: 03.10.2018, 16:24 
Oha, mein Freund ist da nicht so experimentierwillig :-)

Ich drücke Dir die Daumen, dass es klappt!!

Naja, das Tensid ist nicht schlimm, also nicht zu vergleichen mit den KK Tensiden, SLS z.B. Trotzdem ist es schon noch relativ stark reinigend. Meist versucht man diese entfettende Wikung mit der Zugabe von Ölenetwas abzumildern. Die Kopfhaut braucht einige Zeit und produziert irgendwann weniger Sebum. Also je aggressiver man die Kopfhaut wäscht bzw. entfettet, desto mehr und schneller fettet sie nach. Irgendwie so wie ein Schutzmechanismus, um die Hautschutzbarriere wieder herzustellen. Total faszinierend, ich habe ja auch nicht viel Ahnung von Chemie, aber irgendwann war für mich klar, dass dieses komische Sebum :-) überhaupt nichts schlechtes ist sondern einen Sinn hat und ich es nicht ständig wieder wegwaschen muss. Das tut Roggenmehl nämlcih nicht.

Hier mal ein Video von Mai, die die Roggenmehlwäsche versucht hat, chemisch zu erklären:

https://www.youtube.com/watch?v=rcpM3uW86Uk

Ich fand es total interessant.

Und das Video fand ich total interessant:

https://www.youtube.com/watch?v=KwN5Azty2J4

Ich hatte vorher davon die 6 Wochen ohne Shamoo Challenge geschaut. Eigentlcih nicht, weil es mich wirklich interessiert hat, sondern weil ich eigentlcih sehen wollte, wie doof das ist und dass das ja eh nicht klappt und zum Scheitern verurteit war. So ganz stimmt das aber nicht, und es hat zumindest nicht nicht geklappt. Ich fand das mal total spannend, weil man die Protagonistin 6 Wochen lang völlig unvoreingenommen täglich begleitet hat. Als sie ganz am Ende sagte, dass sie jetzt nahc den 6 Wochen einiges umstellt und ausmistet und sie nicht mehr mit Shampoo waschen möchte, war ich irgendwie neugierig geworden. Gerade, weil sie auch echt unschöne Tage hatte, wo sie sich nur ungern aus dem Haus getraut hat.
Und selbst der Arzt hat ihr gesagt, ihre Haut (auch Kopfhaut, aber sie hat komplett auf Kosmetik verzichtet, also auch keine Gesichtscremes etc.) sei zwar nicht besser geworden als vorher, aber immerhin auch nicht schlechter. Da habe ich mir gedacht, wozu so viele Produkte, wenn es ja eh alles nichts bringt..


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